Kreml: Angriff auf Iran könnte Nahen Osten destabilisieren
Russland ruft angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zur Zurückhaltung auf. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte, dass der diplomatische Spielraum noch nicht ausgeschöpft sei, und warnte, dass jegliche Gewaltanwendung gegen Teheran den gesamten Nahen Osten destabilisieren könnte.
Moskau reagierte damit auf die Aufforderung von US-Präsident Donald Trump, der Iran gewarnt hatte, dass es mit einem Militärschlag rechnen müsse, wenn es einem neuen Abkommen über das Atomprogramm nicht zustimme.
Das Portal Axios berichtete am Donnerstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen, dass die Trump-Regierung diese Woche hochrangige Vertreter des Verteidigungs- und Nachrichtendienstes aus Israel und Saudi-Arabien zu Gesprächen über den Iran empfängt.
(reuters, pir)